Methode und Annahmen
So funktioniert es
Jede Zahl auf dieser Seite stammt aus nachvollziehbarer Arithmetik. Hier findest du die Formeln, ein vollständig durchgerechnetes Beispiel und die Liste der Dinge, die das Modell auslässt.
Warum es diese Seite gibt
Eine Ruhestandsrechnung, die mit einer einzigen großen Zahl endet, sagt für sich genommen wenig. Nützlich ist nicht die Zahl selbst, sondern zu verstehen, welche Annahmen sie wie verändern.
Deshalb zeigt diese Seite Rendite, Inflation und Steuern als veränderbare Eingaben. Jede Projektion ist eine Schätzung unter deinen Annahmen, keine Prognose.
Investment Path richtet sich an Menschen, die einen langfristigen Sparplan verstehen möchten, bevor sie sich auf eine große Endzahl verlassen. Die Annahmen bleiben sichtbar, die Rechnung ist nachvollziehbar und vorsichtige Vergleiche sind einfach möglich – ohne eine Schätzung als persönliche Finanzberatung darzustellen.
Erstellt und gepflegt von Christoph Dirnbauer. Die Kontaktdaten stehen im Impressum.
Wer das gebaut hat
Aufbau der Berechnung
Die Simulation läuft Monat für Monat, von heute bis zum Ende des Plans. Nichts wird zuerst jährlich berechnet und anschließend geteilt. An jeder Monatsgrenze geschieht Folgendes:
- das Portfolio wächst um die Rendite dieses Monats;
- solange du sparst, wird die Einzahlung dieses Monats hinzugefügt;
- sobald der Ruhestand begonnen hat, wird die Entnahme dieses Monats verkauft und besteuert.
Einzahlungen werden am Anfang jedes Monats geleistet. Die erste Einzahlung erfolgt also heute und erzielt schon im ersten Monat Rendite. Ein 30-Jahres-Plan hat daher genau 360 Einzahlungen; die Rendite der letzten Einzahlung fällt auf die Grenze, an der Sparen endet und der Ruhestand beginnt. Beide Phasen teilen sich diese Grenze: Die erste Entnahme erfolgt dort, nicht einen Monat später.
Von der Jahres- zur Monatsrendite
Jahresrendite und Inflation werden in die monatliche Wachstumsrate umgerechnet, die sich genau zum eingegebenen Jahreswert aufzinst:
m = (1 + r)1/12 − 1
Bei 7 % Jahresrendite ergibt das m = 0,565415 % pro Monat, und zwölf dieser Monatsraten ergeben durch Verzinsung genau 7 %.
Die Abkürzung, durch zwölf zu teilen, ist falsch und überschätzt das Wachstum immer. 7 Prozent ÷ 12 ergeben 0,5833 Prozent pro Monat; zwölf solche Monate verzinsen sich jedoch zu 7,229 Prozent. Das sind jedes Jahr rund 0,23 erfundene Prozentpunkte. Über 30 Jahre ist das kein Rundungsfehler. Dieselbe exakte Umrechnung gilt für die Inflation.
Eine jährliche Erhöhung wird gar nicht umgerechnet. Die Erhöhung einer monatlichen Sparrate, einer festen Entnahme und einer Rente ist ein Schritt an jedem Jahrestag ihrer Phase, wie eine Sparplan-Dynamik und eine Rentenanpassung: 300 im Monat mit 3 Prozent jährlicher Erhöhung zahlen zwölf Monate lang 300 und dann 309.
Für prozentuale Entnahmen gilt eine andere Umrechnung. Sie sorgt dafür, dass zwölf monatliche Entnahmen genau den angegebenen Jahresanteil abbauen:
d = 1 − (1 − r)1/12
Bei 4 % pro Jahr ergibt das d = 0,339605 % pro Monat. Den Jahressatz einfach durch zwölf zu teilen, würde über zwölf Monate nur 3,9275 Prozent entnehmen und den modellierten Jahresverzehr damit unterschätzen.
Der Monatsschritt und eine geschlossene Formel
Mit m in der Hand besteht jeder Sparmonat aus zwei Operationen:
Wert ← Wert × (1 + m)
Wert ← Wert + Einzahlung
Wiederholt man das n-mal mit einer konstanten Einzahlung P, ergibt das den Standard-Endwert einer vorschüssigen Rente:
FV = P × [ (1 + m)n − 1 ] ⁄ m × (1 + m)
Der abschließende Faktor (1 + m) ist der Teil „Zahlung am Monatsanfang“. Ohne ihn würdest du Einzahlungen modellieren, die einen Monat zu spät eintreffen. Die Seite verwendet diese Formel nicht, sondern durchläuft die Monate, weil die Schleife auch Beitragsänderungen, Einmalereignisse, Steuern und Entnahmen behandelt. Bei einem einfachen Plan stimmen beide Ergebnisse auf den Cent überein; das folgende Beispiel zeigt diese Prüfung.
Inflationsbereinigte Werte
Jede Zahl wird zweimal gezeigt. Nominalwert ist der Eurobetrag zu diesem zukünftigen Zeitpunkt. Realwert ist derselbe Betrag nach Abzug der Inflation:
Realwert = Nominalwert ⁄ (1 + i)n
wobei i die monatliche Inflation ist und n die verstrichenen Monate. Bei 2,5 % pro Jahr über 30 Jahre beträgt der Divisor 2,097568: Ein Euro kauft dann so viel wie heute 48 Cent. Der reale Wert ist die ehrliche Planungsgröße, und mit ihm führt diese Seite.
Warum der Standardwert 2,5 % beträgt
Der Wert ist eine historisch begründete Planungsannahme, keine Prognose. Im einfachen Durchschnitt lagen die veröffentlichten jährlichen Verbraucherpreissteigerungen von 1950 bis 2025, dem jüngsten vollständigen Jahr, bei 2,47 %, gerundet 2,5 %. Bis 1991 beziehen sich die Werte auf das frühere Bundesgebiet, danach auf das vereinte Deutschland; kürzere Zeiträume können deutlich abweichen.
Historischer Überblick von Destatis ↗ Jährlicher Verbraucherpreisindex von Destatis ↗
Wie Entscheidungsvergleiche vergleichbar bleiben
Ein Vergleich ist nur gültig, wenn beide Wege mit denselben Mitteln starten und jeder spätere Euro einen Eigentümer hat. Jeder Vergleich führt deshalb einen ausdrücklichen Zeitplan aus Einzahlungen, Kreditraten, Wohnvorteilen, Kosten, Entnahmen und externem Geld. Ein Bestand darf auf null fallen; eine ungedeckte Ausgabe darf nicht verschwinden.
Ein Sieger wird nur genannt, wenn die zeitlich zugeordneten Einzahlungen gleich sind. Sind sie es nicht, weist das Ergebnis das zusätzlich benötigte Geld aus und vergleicht Renditemaße, ohne zu behaupten, der stärker finanzierte Weg habe unter gleichen Bedingungen gewonnen.
Kreditergebnisse trennen die vertragliche Zinsbindung von jeder Fortschreibung. Ein Ergebnis nach der Zinsbindung gibt es nur, wenn ein Anschlusszins eingetragen wurde, und es bleibt ein Szenario – kein Bankangebot und keine Bestätigung der Tragfähigkeit.
Steuern auf Gewinne
Bei einem Verkauf werden nur realisierte Gewinne besteuert – nicht der gesamte Verkaufswert. Bei einem deutschen thesaurierenden Fonds kann zusätzlich schon vor einem Verkauf die unten erklärte Vorabpauschale anfallen.
Die Voreinstellung für den deutschen Aktienfonds hält Teilfreistellung, Freibetrag und Steuersatz als getrennte Schritte auseinander. Ist kein Freibetrag mehr übrig, entspricht die Gesamtbelastung 18,4625 Prozent eines positiven Rohgewinns:
25 % Kapitalertragsteuer × 1,055 Solidaritätszuschlag = 26,375 %
Fondsertrag = positiver realisierter Gewinn × 70 Prozent
steuerpflichtiger Ertrag = max(Fondsertrag − verbleibender Freibetrag, 0)
Steuer = steuerpflichtiger Ertrag × 26,375 Prozent
Die Reihenfolge ist entscheidend. Zuerst mindert die Teilfreistellung von 30 Prozent die begünstigten Fondserträge; erst danach wird der Sparer-Pauschbetrag als fester Eurobetrag abgezogen. Die Freistellung vorab in den Steuersatz einzurechnen würde den Freibetrag auf 70 Prozent seines gesetzlichen Werts schrumpfen lassen. Für eine nicht begünstigte Anlage gilt eine Teilfreistellung von null. Das Österreich-Preset verwendet den gleitenden Durchschnittspreis und setzt für realisierte Veräußerungsgewinne vereinfachend einen Steuersatz von 27,5 Prozent an.
Dies ist kein vollständiges österreichisches Fondssteuermodell. Weder die laufende Fondsbesteuerung, gemeldete Ausschüttungen und ausschüttungsgleiche Erträge noch der tatsächliche KESt-Abzug der depotführenden Stelle werden abgebildet. Verwende das Preset als Vergleichsannahme, nicht als österreichische Steuerberechnung.
Kirchensteuer wird nicht einfach addiert
Kirchensteuer wird auf die Kapitalertragsteuer statt auf den Gewinn erhoben und ist selbst als Sonderausgabe abziehbar. Sie senkt also die Steuerbasis, auf die sie erhoben wird. Deshalb korrigiert sie den gesamten Satz und wird nicht einfach am Ende addiert:
KESt = steuerpflichtige Kapitalerträge ⁄ (4 + k)
Gesamtsteuer = KESt × (1 + 0,055 + k)
mit k = 0,08 in Bayern und Baden-Württemberg und 0,09 in den übrigen Ländern. Die Aktienfondsspalte unten ist der entsprechende Anteil am Rohgewinn nach Teilfreistellung, wenn kein Freibetrag mehr übrig ist; die Standardspalte gilt für die steuerpflichtigen Einkünfte:
| Kirchensteuer | Aktienfonds | Standard |
|---|---|---|
| keine | 18,4625 % | 26,375 % |
| 8 % | 19,473 % | 27,8186 % |
| 9 % | 19,5966 % | 27,9951 % |
Die intuitive Rechnung – 26,375 % plus neun, also 35,375 % – überschätzt die Steuer um mehr als ein Viertel. Bei einer langen Entnahmephase ist das kein Rundungsfehler; deshalb berechnet das Tool den Satz für dich, statt ihn dir als Kopfrechnung zu überlassen.
Der jährliche Steuerfreibetrag
Der deutsche Sparerpauschbetrag (§ 20 Abs. 9 EStG) lässt den ersten Teil der jährlichen Kapitalerträge steuerfrei: 1.000 € pro Person, 2.000 € bei gemeinsamer Veranlagung. Das Feld nimmt jede Zahl an, weil sich dieser gesetzliche Betrag schon geändert hat – bis 2023 waren es 801 € – und eine Projektion bis 2060 das nicht verschweigen sollte.
Zwei Eigenschaften unterscheiden ihn von einem Steuersatz:
- Er wird aufgebraucht. Sobald Verkäufe eines Jahres ihn aufgebraucht haben, wird jeder spätere Verkauf dieses Jahres voll besteuert.
- Er wird jedes Jahr zurückgesetzt und nicht ins Folgejahr übertragen. Ein nicht genutzter Betrag verfällt am Jahresende.
Wenn ein realisierter Verlust vorgemerkt ist, wird zuerst der Verlust verwendet und der Freibetrag fängt nur den verbleibenden Gewinn ab. Das entspricht § 20 EStG und ist am sinnvollsten: Ein vorgemerkter Verlust bleibt bestehen, der Freibetrag des Jahres verfällt.
Bei einem begünstigten Fonds wird die Teilfreistellung vor dem Freibetrag angewendet. Aus 1.200 € Rohgewinn werden 840 € Fondsertrag, sodass ein noch verfügbarer Freibetrag von 1.000 € nichts Steuerpflichtiges übrig lässt.
Die Seite wendet ihn in Kalenderjahren an, gezählt ab dem Startmonat des Plans; er erneuert sich also jeden Januar, und ein Plan, der mitten im Jahr beginnt, hat ein kurzes erstes Jahr mit dem vollen Pauschbetrag. Datierte Depotbuchungen können trotzdem einen leicht anderen Steuerzeitpunkt ergeben. Österreich kennt keinen vergleichbaren Freibetrag.
Vorabpauschale: Steuer vor dem Verkauf
Ein deutscher thesaurierender Fonds schüttet nichts aus; ohne eine Regel würde sein Besitzer jahrzehntelang nichts zahlen. § 18 InvStG schließt diese Lücke mit einer Vorabpauschale, die jeden Januar für das gerade abgelaufene Jahr erhoben wird:
Basisertrag = Basis × Basiszins × 0,7
Deckel = max(Wert am Jahresende − Wert am Jahresanfang + Ausschüttungen, 0)
Vorabpauschale = max(min(Basisertrag, Deckel) − Ausschüttungen, 0)
Der Faktor 0,7 stammt aus § 18 selbst und ist von der Teilfreistellung des Fonds unabhängig. Nachdem die Vorabpauschale ermittelt wurde, werden die zutreffende Teilfreistellung, der verbleibende Freibetrag und der Steuersatz in dieser Reihenfolge angewendet.
Zwei Dinge begrenzen sie. Der Deckel auf die Gesamtrendite umfasst sowohl den Wertzuwachs als auch die Ausschüttungen, damit dieselbe Ausschüttung nicht zweimal abgezogen wird, und die Zwölftelung gibt jedem Kauf für jeden tatsächlichen Besitzmonat nur ein Zwölftel des jährlichen Basisertrags – eine Dezember-Einzahlung erhält ein Zwölftel, nicht den ganzen Betrag.
Die berechnete Vorabpauschale erhöht deinen Einstandswert (§ 19 Abs. 1 S. 2 InvStG). Das ist wichtig: Ohne diese Erhöhung würde derselbe Gewinn zuerst vorab und später beim Verkauf erneut besteuert. Da es in der Projektion kein Geldkonto gibt, wird die Steuer durch den Verkauf gerade ausreichender Anteile bezahlt – inklusive der Steuer auf den dabei realisierten Gewinn.
Der Basiszins ist eine Annahme, keine Konstante. Das BMF veröffentlicht ihn jeden Januar aus der Rendite 15-jähriger Bundesanleihen: 2,55 % für 2023, 2,29 % für 2024, 2,53 % für 2025 und 3,20 % für 2026, was hier der Standard ist. In den Jahren 2021 und 2022 war er negativ, daher fiel damals überhaupt keine Steuer an. Bei einem 30-Jahres-Plan ist deine Annahme für 2041 viel wichtiger als jeder heute veröffentlichte Wert; deshalb ist sie editierbar.
Die Pauschale wird in Kalenderjahren angesetzt: Sie wird im Januar für das abgelaufene Jahr fällig. Bei einem thesaurierenden Fonds nutzt die Basis den Wert zu Jahresbeginn, die Rendite des ganzen Jahres und die Gewichtung nach Erwerbsmonat; ein Bestand, mit dem der Plan beginnt, gilt als seit Januar gehalten, bewertet zum Startkurs des Plans. Gutschriften folgen den Tranchen, die sie erzeugt haben; ein Januarbeitrag erhält nie die Gutschrift des Vorjahres. Ein ausschüttender Fonds braucht eigene Ausschüttungszahlungen und liegt außerhalb dieses Vorabsteuer-Modells.
Was es im selben Beispiel kostet
Der folgende Plan – 400 € pro Monat über 30 Jahre bei 7 % und mit 1.000 € Freibetrag – zahlt in den ersten 10 Jahren überhaupt nichts: Käufe werden mit dem Januarkurs bewertet und nach Erwerbsmonat gewichtet. Die Basis des ersten Jahres beträgt 2.547,15 €, der Basisertrag also 57,06 € – nach der Teilfreistellung deckt der Freibetrag ihn um ein Vielfaches. Die erste tatsächliche Belastung fällt in Jahr 11 an und beträgt 33,56 €. Bis Jahr 30 ist das Portfolio groß genug, dass die Belastung des Jahres 1.650,47 € beträgt.
Über die gesamten dreißig Jahre werden Anlagen im Wert von 13.729,44 € verkauft, um sie zu begleichen. Das Portfolio endet bei 449.540,44 € statt bei 470.425,94 € – doch der größte Teil dieser Lücke ist Steuer, die ohnehin angefallen wäre, nur später. Nach Begleichung aller Steuern ist der Plan 410.827,92 € wert gegenüber 410.423,30 € ohne diese Belastung.
In diesem Plan steht die Anlegerin oder der Anleger mit der Vorabpauschale also 404,62 € besser da – und das ist keine Eigenart der Rechnung. Zwei gegenläufige Effekte wirken gleichzeitig. Früh entnommenes Geld kann sich nicht weiter verzinsen, und das kostet wirklich etwas: Setzt man den Freibetrag auf null, kostet die Belastung im selben Vergleich 14.246,47 € über dreißig Jahre.
Dem steht der Freibetrag gegenüber, und wie genau, lohnt sich auszubuchstabieren. Er deckt die Belastung nicht in jedem Jahr ab: In den ersten 10 Jahren deckt er sie vollständig, ab Jahr 11 wird tatsächlich Steuer gezahlt – so kommt die Summe über dreißig Jahre auf 13.729,44 €. Was er in den ersten Jahren leistet, ist, einen sonst verfallenden Freibetrag in Einstandswert umzuwandeln; und jeder in irgendeinem Jahr belastete Euro erhöht diesen Einstandswert ebenfalls, sodass der Schlussverkauf auf weniger besteuert wird. Über diesen Plan hinweg ist der Freibetrag von 1.000 € gegenüber der oben genannten Belastung 14.651,09 € wert – das dreht die Summe ins Plus.
Wohin es ausschlägt, ist ein Ergebnis dieser Eingaben und keine Regel. Ein Portfolio, das groß genug ist, dass die Belastung den Freibetrag früh übersteigt, ein höherer Basiszins oder ein anderweitig bereits verbrauchter Freibetrag verschieben das Gleichgewicht zurück zum entgangenen Zinseszins. Ändere die Eingaben, und derselbe Vergleich zeigt dir, wohin es geht.
Welche Anteile eine Entnahme verkauft
Einen Teil eines Portfolios zu verkaufen bedeutet zu entscheiden, welche Anteile verkauft werden; diese Wahl verändert die Steuer. Zwei Methoden stehen zur Verfügung:
FIFO verkauft zuerst die ältesten Anteile, wie es das deutsche Recht für Wertpapiere vorschreibt (§ 20 Abs. 4 EStG). Diese Anteile sind meist am stärksten gestiegen und enthalten daher den größten eingebetteten Gewinn: Frühe Entnahmen werden stärker, spätere leichter besteuert. Das ist der Standard, weil es der Realität entspricht.
Durchschnittlicher Einstand wendet den Gesamtgewinnanteil des Portfolios auf jeden verkauften Euro an, als wäre jeder Anteil ein Durchschnittsanteil. Das ist die übliche Vereinfachung und unterschätzt die Steuer in den ersten Entnahmejahren.
Ein Verkauf realisiert einen Gewinn: den Erlös abzüglich der Anschaffungskosten aller darin enthaltenen Anteile, zunächst mit Vorzeichen saldiert und erst danach auf mindestens null begrenzt. So wird eine einzelne Verkaufsorder bewertet. Ein Anteil unter seinem Einstand kann daher innerhalb derselben Order den Gewinn eines älteren Anteils ausgleichen. Ein Verkauf mit Verlust zahlt nichts und merkt den Verlust für spätere Gewinne vor – das ist der Verlustverrechnungstopf nach § 20 Abs. 6 EStG.
Eine bestimmte Auszahlung erhalten
Wenn du einen festen Betrag verlangst – eine monatliche Auszahlung oder eine einmalige Entnahme –, muss der Verkauf groß genug sein, damit dieser Betrag nach Steuern übrig bleibt. Wenn du genau den gewünschten Betrag verkaufst, fehlt dir die Steuer.
Bei der Durchschnittsmethode genügt eine Division. Bei FIFO ändert sich der steuerpflichtige Anteil dagegen, sobald der Verkauf ältere Tranchen mit niedrigen Anschaffungskosten aufbraucht – und erneut, falls der laufende Gewinn die Nulllinie kreuzt. Der erforderliche Verkauf wird deshalb abschnittsweise Tranche für Tranche berechnet, sodass der gewünschte Nettobetrag tatsächlich ausgezahlt wird.
Welches Anlagekonto wird modelliert?
Fondsgewinne und -verluste und Aktienverkäufe laufen über ein Depot mit einem jährlichen Sparerpauschbetrag. Ein Verlust kann im selben Steuerjahr zuvor einbehaltene Steuer erstatten; nicht genutzte Verluste werden vorgetragen, nicht genutzte Pauschbeträge verfallen. Ein Verlust aus Einzelaktien bleibt in einem eigenen Topf und mindert nur Gewinne aus Aktien (§ 20 Abs. 6 Satz 4 EStG); jeder andere Verlust mindert jeden Gewinn, Aktiengewinne eingeschlossen. Die Vorabpauschale eines Jahres wird für alle Fonds am selben Tag abgerechnet und anteilig aus den Fonds bezahlt, die sie schulden. Einzelaktien erhalten keine Teilfreistellung und keine Vorabpauschale. Getrennte Depots bei verschiedenen Banken bräuchten getrennte Konten.
Jede Anlage in einem Portfolio wird nach der Steuerklasse besteuert, die die Anlagenliste für sie führt, nicht nach der Steuervorgabe des Plans. Nach den deutschen Fondsregeln behält ein Aktien-ETF seine Teilfreistellung von 30 Prozent, ein Anleihe-ETF hat keine, denn § 20 InvStG gewährt sie nur Aktien-, Misch- und Immobilienfonds. Gold, Silber und direkt gehaltene Kryptowerte sind private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG: Ein Gewinn ist nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei und wird sonst mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert. Die Projektion kennt weder die Haltedauer noch den persönlichen Steuersatz. Ein steuerpflichtiger Plan mit diesen Anlagen wird deshalb abgelehnt, statt sie wie einen Fonds zu besteuern.
Beim Übergang in den Ruhestand bleiben Kauflose, Steuerkategorie und angerechnete Vorabpauschalen jeder Position erhalten. Verkäufe werden proportional auf die Positionen verteilt; innerhalb jeder Position gilt bei gewähltem FIFO die Reihenfolge der Käufe. Dies ist eine festgelegte Entnahmestrategie, keine Vorhersage der Aufträge deiner Bank.
Ein vollständiges Rechenbeispiel
Jede folgende Zahl stammt aus derselben Berechnung wie im Simulator und aus derselben Berechnungsversion, die ein frisch ausgefülltes Formular absendet; ein Test rechnet sie erneut nach, damit diese Seite korrekt bleibt.
Betrachte einen Plan mit 400 € pro Monat über 30 Jahre, bei 7 % nominaler Rendite und 2,5 % Inflation, gehalten in einem deutschen Aktienfonds – also 26,375 % auf Erträge, die die Teilfreistellung von 30 % bereits gemindert hat, und dazwischen der jährliche Freibetrag von 1.000 € –, gefolgt von 25 Jahren mit Entnahmen von 4 %. Das sind die Standardwerte des Simulators: Du kannst jede folgende Zahl nachvollziehen, indem du sie einträgst. Die Vorabpauschale ist aus, wie im frischen Formular; ihre eigenen Kosten sind oben ausgerechnet.
Dieses Beispiel im Simulator öffnen
1. Die Raten
Rendite: (1,07)1/12 − 1 = 0,565415 % / Monat
Inflation: (1,025)1/12 − 1 = 0,205984 % / Monat
Entnahme: 1 − (1 − 0,04)1/12 = 0,339605 % / Monat
2. Die ersten vier Monate
Monat 0 ist heute: 400 € werden eingezahlt und sind noch nicht gewachsen.
| Monat | Wachstum | Eingezahlt | Wert |
|---|---|---|---|
| 0 | 0,00 € | 400 € | 400,00 € |
| 1 | 2,26 € | 800 € | 802,26 € |
| 2 | 4,54 € | 1.200 € | 1.206,80 € |
| 3 | 6,82 € | 1.600 € | 1.613,62 € |
Monat 1 lässt sich von Hand prüfen: 400 € × 1,00565415 = 402,26 €; zusammen mit den nächsten 400 € sind das 802,26 €.
3. Nach 360 Monaten
| Eingezahlt | 144.000,00 € |
|---|---|
| Wert, nominal | 470.425,94 € |
| Roher Gewinn | 326.425,94 € |
| Fondsertrag nach Teilfreistellung | 228.498,16 € |
| Genutzter Freibetrag | 1.000,00 € |
| Zu versteuerndes Einkommen | 227.498,16 € |
| Steuer bei vollständigem Verkauf | 60.002,64 € |
| Nach Steuern, nominal | 410.423,30 € |
| Inflationsbereinigter Wert | 224.272,13 € |
| Nach Steuern, inflationsbereinigt | 195.666,31 € |
Die geschlossene Formel stimmt überein. Mit denselben Zahlen in der oben genannten Formel für eine vorschüssige Rente:
400 × ((1,00565415)360 − 1) ⁄ 0,00565415 × 1,00565415 = 470.425,94 €
Die monatliche Schleife und die Lehrbuchformel stimmen bis auf den Cent überein. Das ist erwähnenswert, weil du diesen Teil der Seite in zwei Minuten in einer Tabellenkalkulation prüfen kannst.
Der Rest folgt direkt, und auf die Reihenfolge kommt es an. Der rohe Gewinn ist das Ergebnis abzüglich der Einzahlungen: 470.425,94 € − 144.000,00 € = 326.425,94 €. Davon geht zuerst die Teilfreistellung von 30 % ab, es bleiben 228.498,16 € Fondsertrag. Erst danach wird der diesjährige Freibetrag von 1.000 € abgezogen, sodass 227.498,16 € steuerpflichtig bleiben; die Steuer beträgt 26,375 % davon: 60.002,64 €.
Diese beiden Schritte umzudrehen – die Teilfreistellung von 30 % in einen Satz von 18,4625 % einzurechnen und erst dann den Freibetrag abzuziehen – war der Fehler dieser Seite. Es geht dabei nicht um Rundung: Ein Freibetrag ist ein fester Eurobetrag, ein Steuersatz nicht. Wird der Satz zuerst angewandt, schrumpft der abgedeckte Betrag auf sieben Zehntel. In der richtigen Reihenfolge senken die 1.000 € die Steuer um 263,75 €, in der falschen nur um 184,62 €. Genau das ist der Unterschied zwischen den 60.081,76 €, die diese Seite veröffentlicht hat, und der Zahl darüber – 79,12 €.
Der inflationsbereinigte Wert ergibt sich durch Division mit dem Faktor 2,097568, den 30 Jahre mit 2,5 Prozent Inflation ergeben: 470.425,94 € ÷ 2,097568 = 224.272,13 €.
Lies die letzten beiden Zeilen zusammen, denn sie sind der Kern der ganzen Rechnung. Die Schlagzeile lautet 470.426 €. Was davon tatsächlich bleibt – in Geld, das du heute ausgeben kannst, und nachdem das Finanzamt bezahlt ist –, sind 195.666 €, also 42 % der Schlagzeile. Jeder Rechner, der dir nur die erste Zahl zeigt, zeigt dir die am wenigsten nützliche.
4. Das erste Ruhestandsjahr
Eine Entnahme von 4 % pro Jahr bedeutet, monatlich 0,339605 % des Portfolios zu verkaufen. Bei 470.425,94 € beträgt dieser erste Verkauf 1.597,59 €.
Nach FIFO betrifft dieser Verkauf die allerältesten Anteile – die Einzahlung des ersten Monats, vor dreißig Jahren geleistet und heute ungefähr das Achtfache wert. Fast der gesamte Betrag ist daher Gewinn: 1.387,72 € von 1.597,59 €, also 87 %. Die Teilfreistellung von 30 % senkt das auf 971,40 € Fondsertrag, und da gerade ein neues Planjahr begonnen hat, steht der volle Freibetrag von 1.000 € dafür bereit. Es fällt überhaupt keine Steuer an: Die vollen 1.597,59 € werden ausgezahlt, inflationsbereinigt 761,64 €, und 28,60 € Freibetrag bleiben übrig.
Der nächste Monat ist der interessante. Das Portfolio ist gewachsen, der Verkauf fällt mit 1.601,17 € etwas größer aus und sein Gewinn beträgt 1.391,90 €, nach Teilfreistellung 974,33 €. Doch die übrig gebliebenen 28,60 € decken davon fast nichts: 945,74 € sind steuerpflichtig, die Steuer beträgt 249,44 €, und die Auszahlung sinkt auf 1.351,73 €. Es ist nichts schiefgegangen; der erste Monat hat den Freibetrag eines ganzen Jahres auf einen Schlag verbraucht.
Deshalb weist die Website den Durchschnitt des ersten Ruhestandsjahres aus und nicht nur den ersten Monat: 1.379,38 € nominal, 650,31 € inflationsbereinigt. Wer 1.597,59 € als Monatseinkommen nennt, wirbt mit einem Betrag, den der Plan nur einmal in zwölf Monaten auszahlt. Der Durchschnitt zeigt, was er tatsächlich auszahlt.
In diesem gleichmäßigen Szenario wächst das Portfolio im Ruhestand weiter: Auf 7 % Wachstum folgen 4 % dynamische Entnahme; daraus ergeben sich 1,07 × 0,96 − 1 = 2,72 % nominales Guthabenwachstum pro Jahr. Das folgt aus diesen Annahmen und ist keine allgemeine Regel. Bei geringerer Rendite oder höherer Entnahme zeigt dieselbe Berechnung ein sinkendes Guthaben.
Woher die Rendite kommt
Das Rechenbeispiel verwendet eine feste Rendite. Drei weitere Modi stehen zur Verfügung, und sie beantworten andere Fragen.
Fest wendet jeden Monat dieselbe Rendite an. Das zeigt die Form des Zinseszinseffekts klar, sagt aber nichts über Risiko aus. Jede obige Zahl ist von dieser Art.
Historisch spielt eine echte monatliche Renditereihe in zeitlicher Reihenfolge ab, beginnend mit dem ältesten Wert. Die Renditen stammen aus monatlichen Eröffnungskursen, sind um Splits und wiederangelegte Dividenden bereinigt und damit Gesamtrenditen statt reiner Kursrenditen. Jede Beobachtung wird zum Wechselkurs ihres Stichtags in Euro umgerechnet. Reicht die Datenreihe nicht bis zum Planende – was häufig der Fall ist –, wird sie mit dem geometrischen Mittel des tatsächlich verwendeten Abschnitts fortgeschrieben. Weil die Reihe an einem festen historischen Zeitpunkt beginnt, unterscheidet sich ein Start am Markthoch deutlich von einem Start am Tiefpunkt. Genau diese Abhängigkeit soll der Modus sichtbar machen.
Monte Carlo zieht für jeden Monat eine zufällige Rendite aus einer Lognormalverteilung, deren erwartete Rendite und Volatilität deinen Annahmen entsprechen, berechnet viele Pfade und zeigt Perzentilbänder. Das Band vom 10. bis zum 90. Perzentil enthält unter dieser angenommenen Verteilung 80 Prozent der simulierten Ergebnisse. Das ist keine Garantie mit 80 Prozent Wahrscheinlichkeit für die Wirklichkeit: An echten Märkten können Extremwerte häufiger auftreten, als dieses Lognormalmodell unterstellt.
Deine eigenen Positionen projiziert jede benannte Position mit ihrer eigenen Annahme und summiert sie Monat für Monat – ein Portfolio ist also nicht eine durchschnittliche Anlage. Es rechnet deterministisch wie der feste Modus, sofern kein Marktereignis darauf gesetzt wird.
Im geführten Planer beginnt eine Anlage mit einer vorausschauenden Rendite für ihre Art: 7 % pro Jahr für einen breit gestreuten Aktienfonds, dieselbe Zahl, die der Planer überall sonst verwendet, und 3 % für einen Anleihefonds, nahe an dem, was lange Euro-Staatsanleihen abzüglich Fondskosten abwerfen. Eine Einzelaktie, Gold, ein Kryptowert oder ein Fonds, den niemand als breit gestreut eingeordnet hat, hat keine solche Zahl, und du gibst deine eigene ein. Der eigene Durchschnitt der Anlage über die vorliegende Historie, höchstens dreißig Jahre, steht mit den abgedeckten Monaten neben dem Feld. Er ist Einordnung und keine Prognose: Ein Zeitfenster, das zufällig einen langen Aufschwung enthält, würde sonst über Jahrzehnte fortgeschrieben. Der volle Simulator kann eine Anlage weiterhin mit diesem Durchschnitt projizieren und sagt das in ihrer Zeile.
Was die Modi unterscheidet
Die vier Modi sind eine Berechnung mit vier Quellen für die monatliche Rendite; Steuerregeln, Rentenplan und Vorabpauschale sind daher in allen gleich. Drei Dinge sind es nicht, und eines davon wurde auf dieser Website falsch beschrieben.
Feste Rendite
- Beantwortet
- Wohin ein Plan führt, wenn jeder Monat dieselbe Rendite bringt.
- Ein Verkauf realisiert Gewinn auf
- FIFO oder Durchschnittswert, je nach Auswahl im Plan. FIFO ist die Voreinstellung und das, was das deutsche Recht für Wertpapiere vorschreibt.
- Reihenfolge der Renditen
- Keine. Die Renditen kommen gleichmäßig – genau die Annahme, die eine Entnahmephase schönt: Ein schlechtes erstes Jahrzehnt im Ruhestand richtet weit mehr Schaden an als dasselbe Jahrzehnt später, und dieser Modus kann das nicht zeigen.
- So ist es zu lesen
- Ein einzelner glatter Pfad. Er zeigt die Form des Zinseszinses deutlich und sagt überhaupt nichts über Risiko.
Historischer Verlauf
- Beantwortet
- Was derselbe Plan in einem realen Abschnitt der Marktgeschichte getan hätte, in dieser Reihenfolge.
- Ein Verkauf realisiert Gewinn auf
- FIFO oder Durchschnittswert, je nach Auswahl im Plan. FIFO ist die Voreinstellung und das, was das deutsche Recht für Wertpapiere vorschreibt.
- Reihenfolge der Renditen
- Genau das, was der gewählte Abschnitt der Geschichte tatsächlich getan hat. Ein Start am Hoch und ein Start am Tief ergeben sehr unterschiedliche Antworten, und diese Empfindlichkeit ist der Sinn des Modus.
- So ist es zu lesen
- Ein Pfad, der so eingetreten ist – keine Prognose. Wo der Plan über die Daten hinausläuft, trägt eine Annahme den Rest und nicht die Geschichte.
Monte Carlo
- Beantwortet
- Wie weit derselbe Plan streut, wenn die Rendite jedes Monats zufällig um deine Annahme gezogen wird.
- Ein Verkauf realisiert Gewinn auf
- Immer der Durchschnittswert. Ein Lauf führt kein Kauflosbuch, daher wird auch ein Plan mit FIFO hier über den Durchschnittswert abgerechnet. Frühe Entnahmen werden dadurch etwas leichter besteuert als in den anderen Modi.
- Reihenfolge der Renditen
- Gezogen, nicht angenommen. Jeder simulierte Pfad hat seine eigene Reihenfolge, und die ausgewiesene Streuung ist genau das, was diese Reihenfolge ausmacht.
- So ist es zu lesen
- Eine Verteilung unter einer angenommenen Verteilung. Reale Märkte bringen Extremwerte häufiger hervor als die logarithmische Normalverteilung, die Bänder sind daher keine Wahrscheinlichkeit über die Wirklichkeit.
Deine eigenen Positionen
- Beantwortet
- Wohin eine Reihe benannter Positionen führt, jede mit ihrer eigenen Annahme projiziert und aufsummiert.
- Ein Verkauf realisiert Gewinn auf
- FIFO oder Durchschnittswert, je nach Auswahl im Plan. Verkauft wird anteilig über die Positionen hinweg, FIFO gilt innerhalb jeder Position und nicht über das ganze Portfolio.
- Reihenfolge der Renditen
- Standardmäßig keine. Jede Position folgt einem glatten Pfad, sofern kein Marktereignis darauf gesetzt wird.
- So ist es zu lesen
- Eine Annahme je Position. Ein Portfolio, das bekannte Einzelaktien mit anderen steuerpflichtigen Anlagen mischt, wird abgelehnt statt geschätzt, weil beide sich kein Verlustkonto teilen können.
Was die Rendite bei Schwankung bedeutet
Monte Carlo nimmt zwei Zahlen von dir entgegen. 7 % ist die langfristige Rendite pro Jahr mit Zinseszins: der Satz, mit dem ein Plan über Jahrzehnte wächst – derselbe, mit dem der feste Modus rechnet, und der, den die rollierenden Renditen neben dem Feld angeben. 15 % ist die Standardabweichung der Renditen einzelner Jahre, ein gewöhnlicher Jahreswert und keine logarithmische Größe. Ihn als solche zu lesen, ist der übliche Fehler – die Simulation schwankt dann stärker, als das Etikett sagt.
Jeder Monat wird aus einer logarithmischen Normalverteilung gezogen, deren Medianpfad mit der eingegebenen Rendite wächst. Mit m für 1 plus diese Rendite, s für die Standardabweichung eines Jahres und G für 1 plus die erwartete Rendite eines einzelnen Jahres:
G2 = (m2 + √(m4 + 4 m2 s2)) ⁄ 2
logarithmische Jahresvarianz = ln(1 + (s ⁄ G)2)
Bei 7 % und 15 % ergibt das eine logarithmische Standardabweichung von 0,138192 und ein erwartetes einzelnes Jahr von 8,03 %, 1,03 % über dem eingegebenen Satz. Dieser Abstand ist weder ein Fehler noch eine Gebühr. Eine Verteilung, die sehr gute Jahre zulässt, legt ihren Durchschnitt über ihr typisches Jahr, und je stärker die angenommene Schwankung, desto größer wird der Abstand. Weil der Medianpfad mit deinem Satz wächst, treffen sich die mittlere Linie des Diagramms und eine feste Projektion desselben Plans; die Schwankung fügt die Streuung um sie herum hinzu.
Erhöhst du die Schwankung bei gleicher langfristiger Rendite auf 22 %, steigt das erwartete einzelne Jahr auf 9,15 %. Das typische Ergebnis bleibt, wo es war; gute und schlechte Jahre rücken weiter auseinander.
Ein Hinweis zur Verwendung dieser Rate: Der Median eines ganzen Plans ist nicht dieses Einjahres-Medianjahr über die Laufzeit gerechnet. Einzahlungen, Entnahmen und Steuern wirken auf den Pfad ein, das Medianergebnis eines Plans muss also aus der simulierten Verteilung abgelesen und nicht aus einer Rate berechnet werden. Die Perzentillinien im Diagramm sind dieselbe Ablesung Monat für Monat – keine einzelne Linie ist damit eine simulierte Zukunft, sondern jeder Punkt ist der Wert, den viele verschiedene Zukünfte unterschritten haben.
Schuldet ein Plan jeden Monat einen festen Betrag, weist das Ergebnis den Anteil der simulierten Pfade aus, die alle diese Beträge geliefert haben. Dieser Anteil gilt für genau diese Eingaben, diese Laufzeit und diese Zahl an Pfaden – und er wird gar nicht angezeigt für einen Plan, der einen Prozentsatz des vorhandenen Vermögens entnimmt: Ein solcher Plan kann in diesem Sinn nicht leerlaufen, sein Risiko ist ein sinkendes Einkommen, und dafür stehen die Einkommensperzentile.
Woher die Zahlen kommen
Der historische Modus verwendet bereinigte monatliche Eröffnungskurse des gewählten Index oder Wertpapiers. Aktiensplits und wiederangelegte Dividenden sind enthalten; jede Beobachtung wird vor der Berechnung der Monatsrendite in Euro umgerechnet. Die Kurse werden einige Stunden zwischengespeichert und nicht für jede Anfrage neu abgerufen.
Jede Monatsrendite trägt den Monat, in dem sie entstanden ist. Vom Eröffnungskurs eines Monats bis zum Eröffnungskurs des nächsten reicht die Rendite dieses Monats. Ein Kalenderjahr läuft daher vom ersten Kurs im Januar bis zum ersten Kurs im folgenden Januar, und ein Zeitraum von Januar bis Dezember enthält genau diese zwölf Monate. Die lange S&P-500-Reihe weiter unten hat statt eines Eröffnungskurses einen Wert je Monat; ihre Rendite trägt deshalb den späteren ihrer beiden Monate, und ihr Kalenderjahr läuft vom Wert eines Dezembers bis zu dem des nächsten.
Da die Kurse vor der Berechnung der Renditen in Euro umgerechnet werden, berücksichtigt eine historische Projektion bereits die Wechselkursentwicklung aus Sicht eines Euro-Anlegers. Alle Beträge auf dieser Website werden in Euro angezeigt.
Reihen, die weiter zurückreichen als jeder Fonds
Ein Indexfonds kann nur seine eigene Lebensdauer abbilden, und der älteste hier beginnt 1993. Der Crash von 1973 und 1974 und die darauf folgende Inflation liegen damit vor seinem ersten Kurs. Einige Reihen werden deshalb aus veröffentlichten Datensätzen geladen, statt von einem Fonds abgerufen zu werden. Sie sind immer eigene Einträge und nie zusätzliche Jahre, die an die Historie eines Fonds angesetzt werden; so verbirgt kein Diagramm eine Nahtstelle.
Die S&P-500-Reihe ab 1971 stammt aus den Monatsdaten von Robert Shiller. Sie verwendet seine eigenen Gesamtrenditewerte, damit Dividenden nach seiner Methode wiederangelegt werden und nicht nach einer Nachbildung davon.
Zwei Dinge sind daran wissenswert. Der Wert eines Monats ist der Durchschnitt der Tagesschlusskurse dieses Monats und nicht der letzte davon, was die höchsten und tiefsten Punkte leicht abmildert: über mehrjährige Zeiträume macht das praktisch keinen Unterschied, ein Ein-Jahres-Extremwert fällt aber etwas milder aus als bei einer Reihe auf Monatsendbasis. Und vor 1999 gab es den Euro nicht; die Umrechnung verwendet daher die D-Mark zum gesetzlich festgelegten Kurs von 1,95583 je Euro, denn wer 1973 in Deutschland anlegte, hielt Mark und trug den Fall des Dollars in Mark.
Warum Beträge in Euro angezeigt werden
Alle Beträge auf dieser Website werden in Euro angezeigt. Historische Renditen berücksichtigen Wechselkursbewegungen aus Sicht eines Euro-Anlegers; die Steuerannahmen folgen deutschen Regeln. Ein Wechsel der Sprache ändert weder die Währung noch rechnet er Beträge um.
Alle weiteren Werte – Rendite, Inflation, Steuersatz, Einzahlung und Zeitraum – sind Annahmen, die du vorgibst. Nichts davon wird für dich prognostiziert.
Wie gesetzliche Rechner gepflegt werden
Ein Rechner zu Rechtsfragen nennt neben dem Ergebnis seinen Rechtsraum, das Regeljahr, die Quelle und die unterstützten Fälle. Eingaben, die den gewählten Rechtsweg nicht betreffen, werden ausgeblendet oder erklärt; Eingaben, die für ein richtiges Ergebnis nötig sind, werden nie stillschweigend erfunden.
Nicht unterstützte Kombinationen liefern einen Hinweis zum Geltungsbereich statt einer verbindlichen Summe. Grenzfalltests decken Schwellen, Daten, Alter, Verwandtschaftsverhältnisse und Leistungsmonate ab, und unabhängige amtliche Beispiele werden als versionierte Regressionsfälle aufbewahrt.
Diese Ergebnisse bleiben Schätzungen. Maßgeblich für den Einzelfall sind der Steuerbescheid, die Renteninformation, der Leistungsbescheid, die Mitteilung des Versicherers oder der Vertrag der zuständigen Stelle.
Wie Immobilien gerechnet werden
Ein Kaufpreis ist keine Anschaffungskosten. Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und ein etwaiger Makleranteil werden am ersten Tag bezahlt, werden nicht mitfinanziert und gehören in die Aufteilung auf Gebäude und Grund und Boden, aus der die AfA berechnet wird. Im ersten Jahr wird die AfA nach dem Anschaffungsmonat anteilig angesetzt, und sie endet, sobald das Gebäude abgeschrieben ist: bei 2 Prozent nach fünfzig Jahren.
Eine Einzahlung in die Instandhaltungsrücklage der WEG ist ein Geldabfluss und erst abzugsfähig, wenn die Gemeinschaft das Geld tatsächlich ausgibt. Reparaturen sind im Jahr der Zahlung abzugsfähig. Beides sind getrennte Eingaben, weil eine als Reparatur behandelte Rücklagenzahlung den Abzug bis zur Verwendung des Geldes Jahr für Jahr zu hoch ansetzt.
Ein Verkauf wird mit seinen eigenen Kosten abgebildet: Makler- und Transaktionskosten mindern den Erlös. Eine vermietete Immobilie, die innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf verkauft wird, wird nach § 23 EStG auf ihren Gewinn besteuert, gemessen an den Anschaffungskosten abzüglich der abgesetzten AfA. Der Vergleich vermietet die Immobilie über den ganzen Zeitraum, daher kommt die Ausnahme für Selbstnutzung im Verkaufsjahr und in den beiden Jahren davor dort nicht vor. Gewinne aus privaten Veräußerungen unter 1.000 Euro im Jahr bleiben steuerfrei, wobei angenommen wird, dass die Immobilie das Einzige ist, was du in dem Jahr verkaufst. Bei Selbstnutzung wird keine Steuer auf den Gewinn angenommen.
Eine deutsche Zinsbindung endet meist lange vor dem Darlehen, und den Zins danach kennt niemand. Bis du einen einträgst, nehmen die Immobilienseiten den heutigen Zins plus 1,5 Prozentpunkte an: einen Stresstest, keine Prognose, genannt neben jedem Ergebnis, das er bewegt. Leerst du das Feld, halten sie das Urteil und jede davon abhängige Endzahl zurück.
Der Baufinanzierungsrechner wendet diesen Zins auf die Restlaufzeit an, die Rate ändert sich also. Der Vergleich ETF oder Immobilie legt sein Darlehen über die anfängliche Tilgung fest, wie Banken es angeben; dort bleibt die Rate gleich, und der Zins verändert die Laufzeit.
Eine negative berechnete Steuer ist ein möglicher Verlustausgleich und keine sichere Erstattung: Sie hängt von weiteren steuerpflichtigen Einkünften, den Verlustverrechnungsregeln und einer anerkannten Gewinnerzielungsabsicht ab.
So wird das Gehalt berechnet
Die Lohnabrechnung folgt dem amtlichen Programmablaufplan des Jahres, einschließlich der Übergangsformeln des § 20 SGB IV zwischen der Minijob-Grenze und 2.000 € sowie des Kinderlosenzuschlags in der Pflegeversicherung ab 23. Ein Minijob wird abgelehnt statt geschätzt, weil seine Rentenwahl und die Pauschalsteuer hier keine Eingaben sind.
Herkunft der Marktdaten
Jede Marktgeschichte auf dieser Seite stammt aus einer von drei für die Forschung veröffentlichten Quellen und aus keiner anderen. Jede wird auf der Verwaltungsseite des Betreibers abgerufen, mit der bereits gezeigten Fassung verglichen und erst dann in die eigene Datenbank der Seite übernommen; keine Seite ruft Marktdaten ab, während Sie sie benutzen. Die Reihen sind ganze Märkte, nicht die Fonds oder Markenindizes, die Sie kaufen würden.
- Robert J. Shiller, Online Data
- Robert J. Shiller, “Irrational Exuberance” data (ie_data.xls), shillerdata.com. Converted to euro with the Federal Reserve H.10 rate (1971–1998, via FRED EXGEUS at the fixed 1.95583) and the ECB reference rate (from 1999).
Bedingungen: Von Robert J. Shiller frei für Forschung und Lehre veröffentlicht; hier mit Quellenangabe gezeigt. Lizenz - Kenneth R. French Data Library
- Eugene F. Fama and Kenneth R. French, Data Library, market factor plus risk-free rate, Dartmouth College. Converted to euro with the ECB reference rate.
Bedingungen: Copyright Eugene F. Fama und Kenneth R. French, frei für die Forschung veröffentlicht; hier mit Quellenangabe gezeigt. Lizenz - Jordà-Schularick-Taylor Macrohistory Database
- Òscar Jordà, Moritz Schularick, and Alan M. Taylor. 2017. “Macrofinancial History and the New Business Cycle Facts.” in NBER Macroeconomics Annual 2016, volume 31, edited by Martin Eichenbaum and Jonathan A. Parker. Chicago: University of Chicago Press. Data: JST Macrohistory Database, Release 6, macrohistory.net.
Bedingungen: Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0: nur nicht-kommerzielle Nutzung, mit Quellenangabe, und alles daraus Abgeleitete unter derselben Lizenz. Lizenz - European Central Bank, reference exchange rates
- ECB reference exchange rate, US dollar/Euro: monthly average (EXR.M.USD.EUR.SP00.A) and end of month (EXR.M.USD.EUR.SP00.E).
Bedingungen: Für jeden Zweck wiederverwendbar, wenn die Quelle genannt wird.
Der Vergleich ETF oder Immobilie spielt daneben deutsche Preise nach: Hauspreise der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, Wohnungspreise und Angebotsmieten für Städte aus GREIX, dem German Real Estate Index des Kiel Instituts, Verbraucherpreise des Statistischen Bundesamts (Destatis) und Hypothekenzinsen der Deutschen Bundesbank. Sie werden einmal im Jahr in den Code der Seite übernommen, und der Vergleich nennt jede unter seinem Ergebnis.
Zwei dieser Quellen erlauben nur nicht-kommerzielle Nutzung. Diese Seite ist kostenlos, zeigt keine Werbung und verkauft nichts – unter dieser Bedingung zeigt sie sie.
Quellen- und Prüfstandard
Gesetze, Ministerien, Aufsichtsbehörden, Gerichte, Rentenversicherungsträger, Zentralbanken und Indexanbieter begründen die Regel oder die Datendefinition. Rechner Dritter dienen nur als unabhängige Zahlenprobe und gehen einer Primärquelle nie vor.
Dieses Verzeichnis zeigt Berechnungsversion, Anwendungsbereich, Prüftermine und Originalquellen für jeden Rechner und Ratgeber. Der gemeinsame Fußbereich verlinkt von jeder Seite hierher.
Quellen und Prüftermine nach Rechner oder Ratgeber
Wie viel muss ich monatlich investieren, um 1 Million € zu erreichen?
Was könnten 500 € monatlich in 30 Jahren werden?
Was könnte aus einer einmaligen Anlage von 10.000 € werden?
Wann könnte mein Portfolio Arbeit optional machen?
Was ist, wenn laufendes Einkommen einen Teil meiner Ausgaben deckt?
Was könnte mein Portfolio bei verschiedenen Raten auszahlen?
Welches Portfolio trägt eine erste Entnahme von 2.000 € im Monat?
Wie verändert sich die Vier-Prozent-Regel nach deutschen Steuern?
Was sind 50.000 € unverzinstes Guthaben in 20 Jahren wert?
Soll übriges Geld in den Kredit oder in den Markt?
Stünde ich mit einem Kauf besser da als zur Miete?
Was würde ein Haus mich monatlich kosten – und wie lange?
Wie könnte sich ein Portfolio aus mehreren Anlagen entwickeln?
Was könnte aus demselben Eigenkapital und Monatsbudget werden?
Was kostet mich die Vorabpauschale?
Wo landet mein Gehalt eigentlich?
Ist schnelleres Tilgen besser als Anlegen?
Wie unterscheiden sich FIRE, Coast FIRE und Barista FIRE?
Welche Entnahmerate ist sinnvoll?
Was steckt im S&P 500, MSCI World und FTSE All-World?
Was verändert ein 70/30-Portfolio aus World und Emerging Markets?
Könnten frühe Marktverluste meinen Ruhestand gefährden?
Wie groß waren frühere Drawdowns und rollierende Renditen?
Was berücksichtigen diese Projektionen – und was nicht?
Wie funktioniert ein ETF-Sparplan, und was kostet er?
Wie groß sollte der Notgroschen sein, und kommen Schulden zuerst?
Was kann aus meinem Sparplan werden?
Mehrere Schulden: Welche zuerst tilgen?
Wie viel kann ich jeden Monat verlässlich zurücklegen?
Wann ist diese Schuld getilgt?
Reicht mein Erspartes für diesen Kauf?
So arbeiten wir
Wer schreibt
Eine Person schreibt die Rechner, die Ratgeber und die Rechnungen dahinter. Es gibt keine Redaktion und keine Texte im Auftrag Dritter. Jede Seite nennt, wann sie zuletzt geprüft wurde und anhand welcher Quellen.
Woher die Zahlen kommen
Jede gesetzliche Größe – ein Tarif, eine Grenze, ein Satz, ein Freibetrag – steht in einem einzigen Verzeichnis, mit dem Gesetz, aus dem sie stammt, und dem Datum, ab dem sie gilt. Keine Seite tippt eine Zahl selbst ein; sie liest das Verzeichnis, und eine automatische Prüfung schlägt fehl, wenn ein Satz und das Verzeichnis nicht übereinstimmen.
Die Rechner werden an Antworten von außerhalb dieser Seite geprüft: die Lohnsteuer am eigenen Programm des Bundesfinanzministeriums, die Beiträge an den veröffentlichten Tabellen. Eine Berechnung ohne solche Prüfung von außen wird als Schätzung bezeichnet oder als Ratgeber statt als Rechner geschrieben.
Wann Zahlen aktualisiert werden
Einmal im Jahr nach fester Checkliste: im Januar der Einkommensteuertarif, die Beitragsbemessungsgrenzen, der Basiszins und die Kranken- und Pflegebeiträge, die Rentner zahlen. Vor jedem Termin geht eine Erinnerung per E-Mail hinaus. Alles andere wird aktualisiert, wenn sich das Gesetz ändert, das es festlegt. Jede Aktualisierung wird an ihrer amtlichen Quelle geprüft und auf den betroffenen Seiten datiert.
Wenn etwas falsch ist
Schreib uns, wenn eine Zahl falsch aussieht; nenne bitte die Seite und deine Eingaben. Ein bestätigter Fehler wird behoben, und wenn die Korrektur ein Ergebnis ändert, steht die Änderung unten mit Datum und einer neuen Rechenversion. Ein vor der Änderung gespeicherter Link öffnet weiter die alte Rechnung, mit einem Hinweis, was sich seitdem geändert hat.
Unabhängigkeit und Finanzierung
Die Seite wird privat bezahlt. Sie hat keine Werbung, keine Affiliate-Links, keine Sponsoren und keine bezahlten Platzierungen, und sie nennt, vergleicht oder empfiehlt keine Produkte, Banken, Broker oder Versicherer. Niemand außerhalb des Projekts hat eine Seite vor der Veröffentlichung gesehen oder freigegeben.
Prüfung von außen
Die deutschen Regeln sind noch nicht von einer Steuerberaterin, einem Steuerberater oder einer Rentenberatung geprüft worden. Sobald das geschieht, nennt jede Seite in ihrem Quellenkasten, wer geprüft hat und wann, und die Prüfung wird jährlich wiederholt.
Wann sich eine Antwort zuletzt geändert hat
Drei Daten zu einem Rechner werden regelmäßig verwechselt, deshalb hält diese Seite sie auseinander. Eine Prüfung kann stattfinden, ohne dass sich etwas ändert. Ein Quellendatum ist der Tag, an dem eine Seite gelesen wurde. Dies hier ist das dritte: der Grund, warum eine gespeicherte Zahl heute anders ausfallen kann.
Das Verzeichnis beginnt dort, wo die Nachweise beginnen, nicht am Anfang des Projekts. Frühere Veröffentlichungen hielten Änderungen in Prosa und in Commits fest, ordneten sie aber nie den Seiten zu, deren Antwort sich dadurch verschob; das jetzt nachzubilden wäre eine Deutung der Historie und keine Aufzeichnung. Eine Seite ohne Eintrag sagt das neben ihren Quellen, statt auf eine nie veröffentlichte Historie zu verweisen.
| Datum | Wo | Was sich geändert hat | Berechnungsstand | Wie es jetzt rechnet |
|---|---|---|---|---|
| Der Vergleich ETF oder Immobilie | Eine jährliche Sonderzahlung in den ETF wird jetzt zum Jahresende angelegt, und die Laufzeit des Kredits berücksichtigt jede Sondertilgung. Ein Veräußerungsgewinn von genau 1.000 Euro wird besteuert. Ein Rückblick nimmt die Verbraucherpreise jetzt direkt von Destatis, weiterhin viertes Quartal gegen viertes Quartal, 1991 an beiden Enden in westdeutschen Preisen, und leiht zum Bundesbank-Zins für eine so lange Zinsbindung wie deine, vom Effektiv- in den Sollzins umgerechnet. Fondskosten gehen bei einer angenommenen Rendite wie im Rückblick vom Fondsvermögen ab. | 2026.11.1 | Die jetzige Methode | |
| Der historische Explorer, der historische Modus des Simulators, die Depotprojektion und der Vergleich ETF oder Immobilie | Die Fama-French-Märkte, in Dollar veröffentlicht, werden jetzt zum Wechselkurs am Monatsende statt zum Monatsdurchschnitt in Euro umgerechnet, passend zu dem Zeitraum, über den ihre Renditen gemessen sind. Die Industrieländer bringen 2025 vor Kosten 7,97 Prozent, nicht 9,29. | 2026.11.1 | Die jetzige Methode | |
| Der Vergleich ETF oder Immobilie | Das Darlehen wird jetzt über die anfängliche Tilgung statt über die Laufzeit festgelegt, und nach der Zinsbindung bleibt die Rate gleich, während der Anschlusszins die Laufzeit verändert; der Baufinanzierungsrechner behält weiter die Laufzeit und ändert die Rate. Die ETF-Seite investiert jetzt, was die Immobilie über die Miete hinaus kostet, außer du wählst ein gemeinsames Budget, und Endwerte erscheinen in Euro des Endjahres, mit der heutigen Kaufkraft daneben. | 2026.10.2 | Die jetzige Methode | |
| Der Vergleich ETF oder Immobilie | Ein vermietetes Gebäude wird nur abgeschrieben, bis es voll abgeschrieben ist, bei 2 Prozent nach fünfzig Jahren; danach wird die Miete voll versteuert. Die Auswahl, vor dem Verkauf selbst darin gewohnt zu haben, entfällt: Die Seite vermietet die Immobilie über den ganzen Zeitraum, daher konnte diese Ausnahme nicht greifen. | 2026.10.2 | Die jetzige Methode | |
| Das Werkzeug für historische Daten, der historische Modus des Simulators und die Portfolio-Projektion | Die Marktgeschichte stammt jetzt aus drei für die Forschung veröffentlichten Quellen: Robert Shillers US-Markt ab 1971, die Fama-French-Reihen für Industrieländer, Europa und Schwellenländer ab 1990 und die Jordà-Schularick-Taylor-Datenbank für jährliche Renditen nach Ländern seit 1871. Die Verläufe einzelner Fonds und Aktien sind entfernt. Ein Plan oder Link, der einen davon nannte, nutzt jetzt den nächstliegenden Markt und sagt, welchen. | 2026.10.1 | Die jetzige Methode | |
| Der Monte-Carlo-Modus des Simulators und die Stresszahl auf jedem Rechenbeispiel | Die eingegebene Rendite bedeutet jetzt in jedem Modus dasselbe: die langfristige Rendite mit Zinseszins. Monte Carlo lässt einzelne Jahre darum schwanken, und sein Medianpfad wächst mit ihr; vorher las es die Zahl als durchschnittliches Einzeljahr, was den Median um etwa einen Prozentpunkt im Jahr senkte. 100.000 Euro, 30 Jahre zu 7 Prozent bei 15 Prozent Volatilität angelegt, haben jetzt einen Median nahe der festen Projektion von 761.226 Euro, wo 555.467 Euro standen. | 2026.10.1 | Die jetzige Methode | |
| Der Simulator, der geführte Planer und die Portfolio-Projektion | Eine jährliche Erhöhung der Sparrate, einer festen Entnahme und einer Rente ist jetzt ein Schritt pro Jahr, wie eine Sparplan-Dynamik oder eine Rentenanpassung. Bisher wurde sie auf die Monate verteilt und zahlte einen Teil der Erhöhung schon ab dem zweiten Monat: 300 Euro im Monat mit 3 Prozent jährlicher Erhöhung erreichten nach 19 Jahren 540,50 Euro statt 526,05. | 2026.10.1 | Die jetzige Methode | |
| Der Simulator, der geführte Planer und die Portfolio-Projektion | Steuerjahre sind jetzt Kalenderjahre ab dem Startmonat des Plans: Der Sparerpauschbetrag erneuert sich und die Vorabpauschale wird jeweils im Januar fällig, und ein Kauf zählt die Zwölftel, die in seinem Kalenderjahr übrig sind. Bisher lief jedes Planjahr zwölf Monate ab dem Start. Ein Plan, der im Januar beginnt, rechnet genau wie zuvor. | 2026.10.1 | Die jetzige Methode | |
| Die historische Rückrechnung des Simulators | Wo eine Rückrechnung über ihre Daten hinausreicht, laufen die fehlenden Sparmonate und der Ruhestand jetzt mit der langfristigen Rendite des Plans weiter – der Zahl, mit der eine feste Projektion rechnet – statt mit dem Durchschnitt des abgespielten Zeitfensters. MSCI World ab 2012 schrieb 184 Monate eines 30-jährigen Plans mit 13 Prozent im Jahr fort; der Durchschnitt des Zeitfensters bleibt als Wahl verfügbar. | 2026.10.1 | Die jetzige Methode | |
| Die Portfolio-Projektion und das Portfolio im geführten Planer | Ein Portfolio wird jetzt in drei weiteren Punkten als ein Depot besteuert. Ein ETF neben Einzelaktien wird projiziert statt abgelehnt, Aktienverluste bleiben in ihrem eigenen Topf. Die monatliche Entnahme, die ein Portfolio zahlen könnte, nutzt einen Sparerpauschbetrag für das ganze Depot: Drei Positionen zu je 30.000 Euro zeigten 321,00 Euro im Monat, wo ein Depot 302,18 zahlt. Und die Vorabpauschale eines Jahres wird für alle Fonds gemeinsam abgerechnet, sodass die Reihenfolge der Zeilen die Steuer nicht mehr ändert. | 2026.10.1 | Die jetzige Methode | |
| Die Seiten Tilgen oder anlegen, ETF oder Immobilie und Mieten oder kaufen | Die Immobilienseiten teilen jetzt einen Kredit und ein Fondsdepot. Nach der Zinsbindung wird die Restschuld als neue Annuität über die ursprüngliche Laufzeit anschlussfinanziert, wie auf der Baufinanzierungsseite; die Seite Tilgen oder anlegen behielt die alte Rate, sodass ein Kredit zu 1 Prozent mit Anschlusszins 4 Prozent von 285.000 auf 414.168 Euro wuchs, wo er jetzt auf 235.186 Euro sinkt. Eine Rate unter den Zinsen wird abgelehnt. Der Fonds zahlt jeden Januar die Vorabpauschale, und im Dezember wird nicht mehr verkauft und zurückgekauft, um den Pauschbetrag zu nutzen. | 2026.10.1 | Die jetzige Methode | |
| ETF oder Immobilie bei einer vermieteten Wohnung | Instandhaltung an einer vermieteten Immobilie ist jetzt abzugsfähig: Reparaturen bei Zahlung, eine WEG-Rücklage, wenn die WEG sie ausgibt, angenommen ein Jahr nach der Einzahlung. Die Rücklage wurde nie abgezogen, sodass das zweite Jahr der Referenzwohnung nach Steuern 354 Euro im Monat kostete, wo es jetzt 249 kostet. | 2026.10.1 | Die jetzige Methode | |
| Die Seiten Entnahmerate, FIRE und Barista-FIRE | Die Steuer auf eine Entnahme folgt jetzt FIFO, wie § 20 EStG es vorschreibt: Ein Monat für Monat angespartes Depot verkauft zuerst seine ältesten, gewinnreichsten Anteile. 500.000 Euro, die über 25 Jahre 200.000 gekostet haben, zahlen auf die ersten 20.000 verkauften Euro 2.684 Euro Steuer, nicht 1.952, und das FIRE-Ziel steigt entsprechend. Beide Seiten übergeben dem Simulator jetzt den Plan, den sie geprüft haben: ein festes, mit der Inflation steigendes Einkommen, das aufgebraucht sein kann, statt eines Prozentsatzes des Depots. | 2026.10.1 | Die jetzige Methode | |
| Der Vorabpauschalen-Rechner | Ein im Laufe des Jahres gekaufter Bestand schuldet jetzt die Zwölftel, die § 18 Abs. 2 InvStG ihm gibt, den Kaufmonat mitgezählt: im März gekauft zehn Zwölftel, wo die Seite neun beschrieb. Ein Sparplan wird Rate für Rate angesetzt. Die Pauschale wird gegen den Pauschbetrag des Folgejahres gestellt, an dem Tag, an dem sie abgebucht wird. Was das frühe Zahlen kostet, ist jetzt nach Steuern und abzüglich der Entlastung beim Verkauf gerechnet: 98 Euro über 30 Jahre im Standardfall, wo die Seite 444 nannte. | 2026.10.1 | Die jetzige Methode | |
| Jedes Rechenbeispiel, der Simulator und der geführte Planer | Die Vorabpauschale ist jetzt standardmäßig enthalten, zum veröffentlichten Basiszins von 3,20 Prozent, weil ein thesaurierender Aktienfonds in einem deutschen Depot sie jeden Januar zahlt. 500 Euro im Monat über 30 Jahre zu 7 Prozent enden vor Steuern bei 558.838 Euro statt 588.032, von denen unterwegs 18.578 Euro gezahlt werden; nach Steuern unterscheiden sich beide um 2.181 Euro, weil die Pauschale Freibeträge nutzt, die sonst verfallen würden. | 2026.10.1 | Die jetzige Methode | |
| Die Portfolio-Projektion und das Portfolio im geführten Planer | Jede Anlage in einem Portfolio wird jetzt so besteuert, wie es ihrer Art entspricht. Eine Position übernahm die Steuerkategorie des ganzen Plans, und die deutsche Voreinstellung ist die für Aktienfonds. Dadurch blieben bei einem Anleihe-ETF, einem Gold-Trust und Bitcoin 30 Prozent der Gewinne steuerfrei. Ein Anleihe-ETF hat jetzt keine Teilfreistellung: Bei 10.000 Euro, die zehn Jahre lang um 5 Prozent im Jahr wachsen, beträgt die Steuer ohne verbleibenden Sparer-Pauschbetrag 1.658,71 Euro statt 1.161,10. Gold, Silber und direkt gehaltene Kryptowerte sind private Veräußerungsgeschäfte nach § 23 EStG, die die Projektion nicht abbildet. Ein steuerpflichtiger Plan mit ihnen wird deshalb abgelehnt; der vollständige Simulator übernimmt weiterhin eine Steuerkategorie, die man für eine solche Position selbst festlegt. | 2026.09.3 | Die jetzige Methode | |
| Das Portfolio im geführten Planer | Jede Anlage im Portfolio des geführten Planers wächst jetzt mit einer vorausschauenden Rendite statt mit ihrem eigenen Vergangenheitsdurchschnitt: 7 Prozent pro Jahr für einen breit gestreuten Aktienfonds, die Zahl der Seite an allen anderen Stellen, und 3 Prozent für einen Anleihefonds. Eine Einzelaktie, Gold oder ein Kryptowert braucht eine eigene Zahl. Der Vergangenheitsdurchschnitt steht als Einordnung daneben. MSCI World wurde bisher mit 13,06 Prozent pro Jahr projiziert, seinem Durchschnitt seit Februar 2012, sodass ein Plan über zwanzig Jahre etwa doppelt so viel ergab wie mit 7 Prozent. Eine neue Zeile beginnt jetzt mit MSCI World statt mit einem ETF auf lange Anleihen, und ein optionaler Einstandswert je Anlage besteuert den Gewinn, den sie bereits trägt. | 2026.09.3 | Die jetzige Methode | |
| Der geführte Planer | Der geführte Planer bildet den Ruhestand jetzt mit ab, außer man antwortet „noch nicht“. Bisher endete er mit der Sparphase, solange der Ruhestand nicht eingeschaltet war, sodass jemand, der jede Antwort übernahm, einen Kontostand sah statt der Antwort, wie lange das Geld reicht. Der Standardplan entnimmt jetzt nach dem Ende der Sparphase 25 Jahre lang 4 Prozent des Vermögens pro Jahr; jede Zahl bis dahin bleibt unverändert, und das Ergebnis beginnt damit, ob und bis wann das Geld reicht. | 2026.09.3 | Die jetzige Methode | |
| Baufinanzierung, Mieten oder Kaufen, ETF oder Immobilie und Tilgen oder Anlegen | Die Immobilienseiten öffnen jetzt mit einer Antwort. Ohne Zins für das Darlehen nach der Zinsbindung hielten sie ihr Urteil zurück, und doch zeigten die Seiten Mieten oder Kaufen und ETF oder Immobilie beide Endzahlen, gerechnet, als gälte der heutige Zins dreißig Jahre lang. Jetzt nehmen sie nach der Zinsbindung den heutigen Zins plus 1,5 Prozentpunkte an, einen Stresstest, der neben dem Ergebnis genannt wird. Das Standardbeispiel von Mieten oder Kaufen endet jetzt mit 1.152.873 Euro für den Mieter gegenüber 786.013 für den Eigentümer, wo 1.056.160 gezeigt wurden; der Immobilienpfad im Beispiel von ETF oder Immobilie endet bei 552.945 Euro statt 579.370. Wer das Feld leert, bekommt weiterhin kein Urteil und jetzt auch keine Endzahlen. Die Seite Tilgen oder Anlegen öffnet mit ihrem geprüften Darlehensvertrag. | 2026.09.3 | Die jetzige Methode | |
| ETF oder Immobilie bei einer vermieteten Wohnung | Eine vermietete Immobilie, die innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf verkauft wird, ist jetzt nach § 23 EStG steuerpflichtig, außer man gibt an, sie im Verkaufsjahr und in den beiden Jahren davor selbst bewohnt zu haben. Bisher war der Verkauf steuerfrei, solange man nichts anderes wählte, sodass ein bayerischer Neubau, der nach acht Jahren verkauft wird, 4,72 Prozent Eigenkapitalrendite und keine Steuer auf den Verkauf zeigte, wo das Gesetz 38.236 Euro nimmt und 1,21 Prozent übrig lässt. Gewinne unter 1.000 Euro im Jahr bleiben steuerfrei, wie § 23 Abs. 3 Satz 5 sagt. Die geprüfte Referenzwohnung nennt jetzt die Nettorendite, mit der sie öffnet, 2,81 Prozent; versprochen waren 3,14, eine Zahl aus der Zeit, bevor die Instandhaltungsrücklage mitgerechnet wurde. | 2026.09.3 | Die jetzige Methode | |
| Der Brutto-Netto-Rechner | Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer stimmen jetzt in jeder Steuerklasse auf den Cent mit dem Rechner des Bundesfinanzministeriums überein. Die Kinderfreibeträge aus den ELStAM-Daten zählen in den Steuerklassen I bis III voll, in Steuerklasse IV zur Hälfte und in V und VI gar nicht. Bisher zählten sie überall voll: Einem Elternteil in Steuerklasse IV mit 5.000 Euro im Monat und einem Kind wurden 47,63 Euro Kirchensteuer angezeigt statt 59,17, einem Elternteil in Steuerklasse V mit 3.000 Euro 26,94 statt 56,90. Für 2026 gibt es keine Mindestvorsorgepauschale mehr: Ein Nebenjob mit 1.000 Euro behält jetzt 111,75 Euro ein, nicht 110,16. Steuerklasse II zieht den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nur für ein Kind ab, das sind bei zwei Kindern 5,50 Euro Lohnsteuer mehr im Monat; die Erhöhung für weitere Kinder zählt nur als ELStAM-Freibetrag. Die Teilbeträge der Vorsorgepauschale und der Faktor in Steuerklasse IV werden gerundet, wie das amtliche Verfahren sie rundet; dadurch ändern sich manche Monate um einige Cent. Der Elterngeldrechner bewertet das Einkommen vor der Geburt mit demselben Verfahren, deshalb ändern sich auch seine Beträge: um bis zu etwa 15 Euro im Monat für ein Elternteil in Steuerklasse IV mit Kirchensteuer, und um bis zu etwa 50 Euro, wo in Steuerklasse V Kinderfreibeträge eingetragen waren, die dort nicht vorkommen. | 2026.09.3 | Die jetzige Methode | |
| Das Werkzeug für historische Daten, der historische Modus des Simulators und die Portfolio-Projektion | Jede Monatsrendite trägt jetzt den Monat, in dem sie entstanden ist. Bei einem Fonds trug sie das Datum des Folgemonats, sodass jedes Kalenderjahr im Werkzeug für historische Daten von einem Dezember zum nächsten lief: Das schlechteste Jahr des MSCI World, 2022, stand bei -3,43 Prozent, während MSCI selbst -12,78 angibt und das korrigierte Jahr des Fonds bei -12,75 liegt. Beste und schlechteste Zeiträume nennen jetzt ihren ersten und letzten Monat, ein Jahr von Januar bis Dezember ist also dieses Kalenderjahr. Bei einem Fonds liegen die Monate, die für einen Drawdown, für das Ende eines historischen Verlaufs und für den Durchschnitt einer Position genannt werden, jetzt einen Monat früher; ein Verlauf, der in einem bestimmten Monat beginnen soll, begann schon dort und ergibt dieselben Beträge. Die S&P-500-Reihe ab 1971 behält ihre Kalenderjahre, ein Verlauf, der in einem bestimmten Monat beginnen soll, beginnt in ihren Daten aber jetzt einen Monat früher. | 2026.09.3 | Die jetzige Methode | |
| Das Rechenbeispiel auf dieser Seite | Das veröffentlichte Beispiel wurde mit Berechnungsversion 1 erzeugt. Dabei wird der Sparer-Pauschbetrag von einem Satz abgezogen, in den die Teilfreistellung bereits eingerechnet ist – also in der Reihenfolge, die der Steuerabschnitt dieser Seite selbst als falsch beschreibt. Es wird jetzt mit Version 2 erzeugt, so wie ein frisch abgesendetes Formular rechnet: Die Steuer bei vollständigem Verkauf sinkt von 60.081,76 auf 60.002,64 Euro, und die erste Entnahme im Ruhestand wird überhaupt nicht mehr besteuert. Die Antwort keines Rechners hat sich geändert; das Beispiel war gegen einen überholten Vertrag konfiguriert. | 2026.09.2 | Die jetzige Methode | |
| Jeder im geführten Planer erstellte Plan | Der geführte Planer hat keine Berechnungsversion mitgesendet, seine Anfragen wurden daher nach Version 1 gelesen: Der Jahresfreibetrag wurde von Erträgen abgezogen, die die Teilfreistellung bereits gemindert hatte. Er fragt jetzt dieselbe Version 2 an wie der vollständige Simulator, sodass beide denselben Plan gleich beantworten. Ein geführter Plan ist nach Steuern etwas mehr wert als zuvor – rund 79 Euro bei einem Dreißigjahresplan mit dem Freibetrag für eine Person, und etwas mehr Monatseinkommen im Ruhestand. | 2026.09.2 | Die jetzige Methode | |
| Jedes Rechenbeispiel und die Seite zur Vorabpauschale | Begünstigte Fondsgewinne und -verluste teilen sich jetzt ein Konto je Planjahr. Ein Verlust kann bereits einbehaltene Steuer desselben Planjahres erstatten, nicht genutzte Verluste werden vorgetragen, ein nicht genutzter Freibetrag verfällt weiterhin. Die Entnahmesteuer eines gespeicherten Plans kann von einem vor diesem Datum notierten Wert abweichen. | 2026.09.2 | Die jetzige Methode | |
| Jedes Rechenbeispiel | Der Ruhestand behält Kauflose, Steuerkategorie und angerechnete Vorabpauschalen je Position, statt sie zusammenzufassen, und verkauft anteilig über die Positionen hinweg, innerhalb jeder Position nach FIFO. Die Entnahmesteuer verschiebt sich bei jedem Plan mit mehr als einer Anlage. | 2026.09.2 | Die jetzige Methode | |
| Die Seite zur Vorabpauschale und jedes Rechenbeispiel | Die Vorabpauschale verwendet den Wert zu Beginn des Zeitraums, die Rendite des gesamten Zeitraums und eine Gewichtung nach Erwerbsmonat; Anrechnungen bleiben bei den Kauflosen, die sie erzeugt haben. Eine Januareinzahlung erhält keine Anrechnung des vorherigen Zeitraums mehr. | 2026.09.2 | Die jetzige Methode | |
| Der Brutto-Netto-Rechner | Die Lohnabrechnung rundet kaufmännisch auf Cent und trennt die gesetzlichen Beitragszweige; Alter, Faktor, Beschäftigungsumfang und Elterneigenschaft in der Pflegeversicherung sind ausdrückliche Eingaben. Der Nettolohn kann sich um einige Cent verschieben. | 2026.09.2 | Die jetzige Methode | |
| Die Seiten zu Haushaltsbudget, Konsumschulden und Sparziel | Erstveröffentlichung. An der Rechenweise der Seiten zu Haushaltsbudget, Konsumschulden und Sparziel hat sich seitdem nichts geändert. | 2026.09.2 | Kein eigener Abschnitt |
Jeder Eintrag verweist auf den Abschnitt dieser Seite, der die heutige Berechnung erklärt – so lässt sich die Änderung nachlesen, statt sie glauben zu müssen. Jeder Eintrag ist außerdem einer Datei im Quellcode dieser Website zugeordnet; diese Angabe ist für die Wartung gedacht und wird hier nicht veröffentlicht, weil ein Dateiname, den du nicht öffnen kannst, kein Beleg ist. Änderungen ab jetzt werden erfasst, sobald sie erfolgen.
Was bewusst nicht modelliert wird
Der wichtigste Abschnitt dieser Seite.
- Kosten. Laufende Kosten sind ein Prozentsatz pro Jahr, die TER plus eine etwaige Depotgebühr, zu je einem Zwölftel aus dem Depot genommen; oder lass ihn bei 0 und gib eine Rendite ein, die schon nach Kosten ist. In historischen Fondspreisen sind die Kosten des Fonds bereits abgezogen. Ordergebühren und Geld-Brief-Spannen werden nicht abgebildet.
- Risiko der Renditereihenfolge, außer in Monte Carlo und im historischen Modus. Eine feste Rendite nimmt gleichmäßig eintreffende Erträge an – genau die Annahme, die eine Entnahme im Ruhestand zu günstig aussehen lässt. Ein schlechtes erstes Ruhestandsjahrzehnt schadet weit mehr als dasselbe Jahrzehnt später.
- Deinen Rentenanspruch. Eine Rente ist ein Betrag, den du eingibst und den der Plan einplant – keiner, den er für dich ermittelt. Er kennt weder deine Entgeltpunkte noch deinen Zugangsfaktor noch die Steuer auf deine Rente. Was er mit der Zahl macht, die du ihm gibst, steht unten.
- Deine tatsächliche Steuersituation. Auf realisierte Gewinne werden ein effektiver Satz und ein Freibetrag angewendet; der Freibetrag gilt dabei als vollständig für diesen Plan verfügbar. Das Modell kennt dein übriges Einkommen, deinen Familienstand und die bereits von deiner Bank auf einem anderen Konto genutzte Höhe des Freibetrags nicht.
- Ausschüttende Fonds. Die Vorabpauschale wird nur für einen thesaurierenden Fonds modelliert. Eine Ausschüttung würde die Vorabpauschale verringern und selbst besteuert; beides wird hier nicht geschätzt. Schalte die Vorabpauschale aus, wenn dein Fonds ausschüttet.
- Das Leben. Der Plan läuft genau wie eingegeben und so lange wie eingegeben. Beitragslücken, Jobwechsel, Krankheit oder Scheidung werden nicht berücksichtigt.
Nichts davon macht eine Projektion nutzlos. Sie ist eine Schätzung für ein Szenario unter klar genannten Annahmen – mehr kann eine Projektion nie sein.
Was eine Rente in einer Projektion tatsächlich ist
Auf dieser Seite stand lange, dass überhaupt keine Rente berücksichtigt wird. Das stimmt nicht mehr, seit die Berechnung einen Rentenplan kennt – die tatsächliche Grenze ist enger.
- Was du eingibst
- Einen Monatsbetrag in heutiger Kaufkraft und den Monat, in dem er beginnt. Weitere Stufen lassen sich ergänzen: Eine kleine Betriebsrente vor der gesetzlichen Rente sind damit zwei Einträge und nicht ein Mittelwert aus beiden.
- Wie sie behandelt wird
- Als Einkommen, das dir zufließt, nach der Steuer, die darauf anfällt. Sie geht nie in das Portfolio ein und nie daraus hervor, wird also nie verkauft und nie als Kapitalgewinn besteuert. Standardmäßig steigt sie mit der Inflation; eine reale Erhöhung oder Senkung darüber hinaus ist eine eigene Eingabe.
- Was sie mit dem Portfolio macht
- Nichts. Sie wird zur Entnahme aus dem Portfolio addiert und nicht davon abgezogen: Ein Plan mit 1.000 € Entnahme pro Monat und 800 € Rente hat 1.800 € Einkommen, und das Portfolio wird genauso schnell aufgezehrt wie ohne die Rente. Wenn die Rente einen Teil eines Zielbetrags decken soll, senke die Entnahme selbst um den Betrag, den die Rente beisteuert.
- Was sie nicht tut
- Sie leitet weder deinen Anspruch her noch wendet sie einen Zugangsfaktor an noch ermittelt sie die Steuer darauf. Trage ein, was du nach Steuern erwartest.
Wenn du nicht weißt, was du eintragen sollst, nimm den Monatsbetrag aus deiner eigenen Renteninformation. Die Deutsche Rentenversicherung schickt sie ab 27 jedes Jahr und beantwortet Fragen dazu.
Datenschutz in einem Satz
Der öffentliche Simulator speichert nichts von dem, was du eingibst: Zahlen werden an den Server gesendet, im Arbeitsspeicher zu einem Ergebnis verrechnet und nicht festgehalten. Alle Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Keine Beratung
Dies ist ein Orientierungswerkzeug. Es ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Hinweis auf künftige Renditen. Sprich bei wichtigen Entscheidungen mit einer qualifizierten Person, die deine Situation kennt.