Wird im kommenden Januar abgebucht
67 € Wird angesetzt. Deine Bank bucht das im Januar vom Verrechnungskonto ab, ob du etwas verkauft hast oder nicht.Die Januar-Abbuchung Deutschland
Was nimmt die Vorabpauschale im Januar von deinem Fonds?
Jeden Januar bucht eine deutsche Bank Geld vom Konto von jemandem ab, der nichts verkauft hat. Der Betrag ist doppelt gedeckelt, wird durch Ausschüttungen aufgehoben und oft vollständig vom Sparerpauschbetrag geschluckt – und in zwei der letzten Jahre war er für alle null.In zwei dieser Jahre fiel nichts an, weil der Basiszins unter null lag.
| Jahr | Basiszins | Vorabpauschale | Steuer |
|---|---|---|---|
| 2021 | -0,45 % | 0 € | 0 € |
| 2022 | -0,05 % | 0 € | 0 € |
| 2023 | 2,55 % | 1.428 € | 0 € |
| 2024 | 2,29 % | 1.282 € | 0 € |
| 2025 | 2,53 % | 1.417 € | 0 € |
| 2026 | 3,2 % | 1.792 € | 67 € |
Was angesetzt wird, erhöht die Anschaffungskosten des Fonds – derselbe Gewinn wird also nicht zweimal besteuert, beim späteren Verkauf kommt es wieder ab. Die Kosten sind nicht die Steuer, sondern die Jahre Zinseszins, die dieses Geld nicht mehr erwirtschaftet.
Welche Frage das beantwortet
Warum Geld für einen Fonds abgeht, den du nicht verkauft hast
Ein thesaurierender Fonds legt wieder an, statt auszuschütten – ohne diese Regel ließe sich die Steuer beliebig lange aufschieben. Deshalb besteuert das Gesetz jedes Jahr einen fiktiven Mindestertrag, gedeckelt auf das, was der Fonds tatsächlich erwirtschaftet hat, und gemindert um alles, was er ausgeschüttet hat.Leicht zu übersehen
Meist kleiner, als befürchtet
Der Sparerpauschbetrag deckt die Vorabpauschale auch bei einem recht großen Bestand ab, und sie ist ohnehin doppelt gedeckelt. Für die meisten Privatanleger mit einem ETF lautete die Antwort mehrere Jahre in Folge: nichts.Was sie nicht beantwortet