Kurzantwort
Ein Sparplan kauft jeden Monat für denselben Betrag Anteile eines Fonds, auch Bruchteile. Über das Ergebnis entscheiden die langfristige Rendite, die Jahre und die Kosten: 500 Euro im Monat über 30 Jahre bei 7 Prozent ergeben etwa 588.000 Euro, und jährliche Kosten von 1 Prozent nehmen davon rund ein Sechstel.ETF-Sparpläne, die Grundlagen Deutschland
Wie funktioniert ein ETF-Sparplan in Deutschland?
Die Mechanik des Wegs, auf dem in Deutschland die meisten mit dem Anlegen beginnen. Die Seite erklärt; sie wählt weder Fonds noch Broker aus.| Jährliche Kosten (TER) | Nach 30 Jahren | Weniger als ohne Kosten |
|---|---|---|
| Keine Kosten | etwa 588.000 Euro | – |
| 0,2 Prozent | etwa 567.000 Euro | etwa 3,6 Prozent |
| 0,5 Prozent | etwa 536.000 Euro | etwa 8,8 Prozent |
| 1 Prozent | etwa 490.000 Euro | etwa 16,7 Prozent |
500 Euro im Monat über 30 Jahre bei 7 Prozent im Jahr vor Kosten, vor Steuern und Inflation, eingezahlt jeweils zu Monatsbeginn.
Was jeden Monat passiert
An einem festen Tag legt der Broker den gewählten Betrag, meist ab 25 oder 50 Euro, in dem gewählten Fonds an. Weil der Betrag fest ist, kauft er bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen weniger. Das ist eine Folge des regelmäßigen Sparens, keine Quelle zusätzlicher Rendite: Ist das Geld auf einmal da, sprach die Forschung meist dafür, es auf einmal anzulegen.
Was es kostet
Die jährlichen Kosten eines Fonds, die TER, werden dem Fonds selbst entnommen und tauchen deshalb nie als Buchung auf. Sie wirken über die Jahre wie die Rendite, nur in die andere Richtung. Bei 500 Euro im Monat über 30 Jahre und 7 Prozent vor Kosten bleiben mit einer TER von 0,2 Prozent am Ende etwa 3,6 Prozent weniger, mit Kosten von 1 Prozent etwa 16,7 Prozent weniger. Gebühren des Brokers je Ausführung kommen hinzu; viele Broker verlangen für Sparpläne keine.
Thesaurierend oder ausschüttend
Ein ausschüttender Fonds zahlt seine Dividenden aus, ein thesaurierender legt sie wieder an. Besteuert werden beide: Ausschüttungen, wenn sie gezahlt werden, und ein thesaurierender Fonds über die Vorabpauschale jeden Januar, die beim Verkauf wieder angerechnet wird. Bei einem Aktienfonds sind 30 Prozent jedes Gewinns steuerfrei (die Teilfreistellung), der Rest unterliegt der Abgeltungsteuer.
Der Freistellungsauftrag
Die ersten 1.000 Euro Kapitalerträge im Jahr sind für eine einzelne Person steuerfrei, 2.000 Euro für zusammen veranlagte Paare. Die Bank weiß das nur mit einem Freistellungsauftrag; ohne ihn behält sie ab dem ersten Euro Steuer ein, und zurück gibt es sie nur über die Steuererklärung. Verteile den Betrag auf die Banken, wenn du mehrere Konten hast.
Das Depot
Fondsanteile liegen in einem Wertpapierdepot. Sie sind Sondervermögen und keine Einlage, gehen also bei einer Pleite des Brokers nicht verloren. Diese Seite vergleicht keine Broker und keine Fonds; vergleiche Kosten, das Angebot an Sparplänen und die Ausführung selbst.